Emerson’s Castle Ghost
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Band
Emerson’s Castle Ghost
Zeitraum
Ca. 1970‒1971
Ort
Voitsberg
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Christian Chalupka: Orgel, Gesang
Emmerich Krienzer: Schlagzeug
Engelbert Raditschnig: Bass, Gesang
Um 1970 formierte sich die ungewöhnliche Dreier-Formation „Emerson’s Castle Ghost“, welche ausschließlich Eigenkompositionen, ohne Beteiligung einer Gitarre spielte. Laut Zeitzeugen aus dem Bezirk Voitsberg gilt die Band aus heutiger Sicht als regionaler Vorreiter im Bereich von Hardrock und Metalmusik. „Emerson’s Castle Ghost“ hatten eingefleischte Fans, die bei Konzerten immer anwesend waren und nichts über die Band kommen ließen. So gab es auch kein Aufbegehren von Publikum oder Veranstalter, als die Band ein Konzert wegen zu starken Alkoholkonsums nach drei Nummern abbrechen musste. Einer der Musiker hatte eine wichtige Prüfung geschafft und das wurde vor dem Konzert ausgiebig gefeiert. Nachdem sich dieser Musiker bei der dritten Nummer auf der Bühne übergeben musste und sein Instrument kontaminierte, wurde das Konzert vorzeitig beendet und die „Sound Cooperation“ übernahm die Bühne etwas früher als geplant. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Bands, wie in diesem Fall, war in der Südweststeiermark um 1970 eher selten, wie viele Musiker berichten. „Besser waren die Oststeirer, die haben auch viel mehr zusammengearbeitet“, meint Krienzer. Die Vox-Verstärker, Booster und Verzerrer der Band wurden ca. zwei Jahre ausgereizt, bevor sich die Band 1971 auflöste. Krienzer gründete mit Erwin Wabnegger und Heinz Pölzl 1971 die Band „In Tyrannos“, zu der 1972 auch Chalupka und Raditschnig stießen.
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