The Wallflowers
Bildinformationen
Band
The Wallflowers
Zeitraum
1964‒1972
Ort
Kapfenberg
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Helmut Adam: Orgel, Ziehharmonika, Gitarre
Otto Fanedl: Bass, Klarinette, Saxofon, Gesang
Robert Heitzer: Klarinette, Saxofon, Gesang, Percussion
Walter Höbling: Schlagzeug, Gesang
Walter Kerschbaumer: Gitarre (1967‒1970)
Anton Leistentritt: Orgel (ab 1971)
Peter Moser: Orgel (1970‒1971)
Josef Sigl: Gitarre, Gesang (bis 1967)
In den örtlichen Blasmusikkapellen waren einige jener Musiker tätig, die 1964 „The Wallflowers“ in Kapfenberg gründeten. Aus demselben Blasmusikumfeld gründeten sich „Die fidelen Diemlacher“, die steirische Tanzmusik spielten. Die Idee der bereits berufstätigen Männer und zukünftigen „Wallflowers“ war es, auch eine Band mit „modernem“ Repertoire zu gründen. „Wir waren nicht so rockig, eher angepasster …“, berichtet Robert Heitzer, der auf Nachfrage zum Repertoire gleich von „The Beatles“, „The Rolling Stones“, den „Bee Gees“ oder später auch von „CCR“ erzählt. Das Programm mit kommerziellen Stücken zu bereichern, um Auftritte zu ergattern, war Mitte der 1960er-Jahre üblich, und so kamen auch „The Wallflowers“ zu Auftritten bei Bällen in Bruck an der Mur oder in Graz bzw. bekamen sie Zwei- bis Dreimonatsveträge in Szenelokalen wie der „Corey-Bar“ oder dem Tanzcafé „Golei“ im Mürztal, dem „Silvana“ in Mariazell oder dem Szenetreff „Stadt Wien“ in Leoben. Ca. 1967 wurden „The Wallflowers“ bei einem Wettbewerb im Hotel Böhlerstern mit dem „Goldenen Mikrophon“ ausgezeichnet. 1972 löste sich die Band laut Heitzer wegen Streitigkeiten auf.