Skin
Bildinformationen
Band
Skin
Zeitraum
1989–1995
Ort
Graz
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Curd Duca: Gesang, Gitarre
Helmut Kaplan: Schlagzeug
Orhan Kipcak: Bass
Nachfolgeband von den „Hearts“/“Papa & the Hearts“, weniger verspielt und konzentrierter in Richtung „Rockmusik“. Sie spielten keine Coverversionen mehr und die Kompositionen stammten weitgehend von Curd Duca. Der Höhepunkt war ein Konzert beim Grazer Stadtfest ca. 1992. „1994 und 1995 gab es dann eine Zusammenarbeit mit Matta Wagnest als Sängerin. Sie machte ein Programm aus Anita O’Day-Covers. Wir traten irgendwie als seltsame Nachtclub-Band auf, Orhan mit Stehbass und eher in Zimmerlautstärke. Im Maxim in Wien gab es ein Konzert, eine Session mit einer Stripteasetänzerin. Sie kam nicht so gut mit unserer Musik zurecht und Curd verspielte sich, als der BH fiel, ich hab vom Schlagzeug aus nur ihren Rücken gesehen. In derselben Formation mit Matta gab es 1995 auf der Biennale in Venedig zwei oder drei Konzerte, mit seltsamen Jazz-Covers und dazwischen Improvisationen, weitgehend ohne PA. 2000 gab es noch einmal für ein Konzert ein Treffen als Trio (Reunions Forum Stadtpark). Den Duktus der leisen Bar-Jazz-Band, aber als Material die Kompositionen von Anfang der 90er …“ (Helmut Kaplan). Kaplan spielte parallel auch bei Bands wie „Fleischpost“ oder bei Formationen rund um Ansgar Schnizer, Duca bei Bands wie „Auch wenn es seltsam klingen mag“ oder „8 oder 9“ und er machte mit seinen „Easy Listening“-Veröffentlichungen auch eine vielbeachtete Karriere in der Elekronik-Szene.
Curd Duca im Gespräch mit dem Rockarchiv Steiermark. Wien, 11.08.2008
Ausschnitt aus einem Gespräch des Rockarchiv Steiermark mit Helmut Kaplan. Graz, 2000er Jahre
Orhan Kipcak im Gespräch mit dem Rockarchiv Steiermark. Graz, 10.04.2008