Die 1963 in Oberndorf bei Salzburg geborene Künstlerin zeigt im Studio neue Objekte. Im Gegensatz zu ihrer bisherigen künstlerischen Methode, die Objekte durch Abguss der industriellen Produktion anzunähern, greift die Künstlerin erstmals auf fabrikmäßige Fertigung der Gegenstände zurück. Damit verlagert sich der Schwerpunkt auf die Formfindung, deren Anordnung und den Zustand des Materials. Die luftgefüllten “Prototypen“ verweisen gleichzeitig auf das schlaffe Ausgangsmaterial zurück und umkreisen so in pointierter Form objekthafte Erscheinungsweisen in der Alltagsrealität.