Rechtzeitig zum 40-jährigen Woodstock-Jubiläum gibt die Neue Galerie einen Einblick in das umfangreiche Werk des in Graz lebenden Årge Kugelstein (geb. 1942 in Graz). Der bis 1972 in der chemischen Industrie tätige Künstler vollzog seinen „Ausstieg“ durch Yoga und Kunst. Er lebte von da an in diversen Kommunen (u.a. AAO-Kommune Otto Muehl). Die autodidakte Entwicklung seiner Kunstpraxis basiert auf psychedelischen Grundlagen, Yoga und Meditationsformen. Er bleibt dabei gleichsam „Outsider“ und entwickelt einen sehr subjektiven Stil. Der Umgang mit den visuellen Elementen (Gleichzeitigkeit, Austauschbarkeit, optische Sensation, Kreation erweiterter räumlicher Dimensionen etc.) vollzieht auf einfache, analoge Weise Strukturen avancierter Medien und verbindet sie mit subkulturellem Vokabular aus Comic, Science Fiction oder Graphic Design.